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19.08.2018
Fußwallfahrt 2018 der MMC Regensburg nach Mariaort

mit Gebetsanliegen zu Maria, Königin des Friedens

Das Jahresthema der MMC Regensburg „Maria, Königin des Friedens“ war Ausgangspunkt für den Glorreichen Rosenkranz, der in Anliegen des Friedens bei der traditionellen Fußwallfahrt von der Jakobskirche in Regensburg zur Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Mariaort gebetet wurde. Betend und singend zogen über 80 Fußpilger, begleitet von 40 Bannerträgern aus den verschiedenen Pfarrcongregationen zum Gnadenort an der Naabmündung.

Johann Faltermeier führte mit dem Vortragekreuz der Congregation die Wallfahrergruppe an, gefolgt von Bernhard Schreiber mit dem Zentralbanner. Für das Vorbeten sorgte in bewährter Weise Herbert Ettle, unterstützt von Michael Greß und Philipp Lampelsdorfer (Priesteramtskandidat aus Fürstenzell bei Passau) sowie Peter Jobst als Vorsänger. 

Da noch viele Sodalen nebst Angehörigen direkt zur Kirche gekommen waren, füllten schließlich zahlreiche Gläubige das Gotteshaus. Vor dem Festgottesdienst, zelebriert von Zentralpräses Msgr. Thomas Schmid, wurde die Litanei zur Königin des Friedens gebetet.

In seiner Predigt brachte der Zentralpräses die alttestamentarische Bibelstelle aus Jesaja 9,3: „Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, / das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers“ in Bezug auf die heutige Zeit. Diese Aussage ist genauso wie die Marienverehrung nicht überholt, man muss sie nur mit der Sprache des Herzens verstehen und übersetzen in den Alltag, dann ist sie top-modern. Ein Joch der Menschen kann heute z.B. sein: die laute Welt – wir sehen uns nach Ruhe; die Schnelligkeit, von der wir immer mehr Getriebene sind u.a. in Umbruchsituationen, wie Klimawandel, Völkerwanderung, die uns immer mehr Angst machen; auch die überbordende Bürokratie, die selbst bei der Hilfe für andere zum Joch werden kann. Papst Benedikt XVI. hat die Christen in diesem Zusammenhang zur „Entweltlichung“ aufgefordert – von Zeit zu Zeit Abstand zu nehmen, und sich dem „Joch“ zu entziehen. Genau das haben heute die Fußwallfahrer getan, die aus der Hektik der Stadt heraus in die Ruhe auf dem Lande, am Fluss zu einem Ort der Ruhe gepilgert sind. Maria führt uns über ihren Sohn Jesus zu einem Frieden in unserem Herzen, wenn wir die Botschaft Christi annehmen und danach leben.

Von Herbert Ettle, berufener Consultor

 

Die Bilder sind hier als Miniaturansicht
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(Foto: Herbert Ettle)

Betend und singend zogen die Fußpilger, begleitet von den Marienbannern von
St. Jakob, Regensburg nach Mariaort


(Foto: Herbert Ettle)

Die Bannerträger vor dem Einzug in die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt


(Foto: Herbert Ettle)

Zentralpräses Msgr. Thomas Schmid bei der Feier des Pilgergottesdienstes in der Wallfahrtskirche, Im Hintergrund ein Teil der blau-weißen Banner der Pfarrcongregationen