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09.09.2018
66. Männerwallfahrt auf dem
Fahrenberg

Geburt Mariens – den Sonntag heilig halten
Männer und Familien pilgern zum vierten Fahrenbergfest

Idealer kann eine Wallfahrt nicht sein. Viele Gläubige waren am Sonntag, den 09.September bei besten Wetterbedingungen Richtung Heiligen Berg der Oberpfalz betend unterwegs, um die Geburt der Gottesmutter Maria zu feiern. Aus der ganzen Region sammelten sich bei der 66. Männer- und Familienwallfahrt – dem vierten Fahrenbergfest – die Wallfahrer zu ihrer letzten Etappe an der Pfarrkirche in Waldthurn.

Diakon Janusz Szubartowicz führte die betenden Fußpilger, die unter anderem aus Weiden, Pfreimd, Waldthurn, Störnstein, Vohenstrauß und Wilchenreuth kamen, zum Gipfel des Fahrenberg.

Der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz begrüßte den Regensburger Domvikar Harald Scharf als Hauptzelebranten, die beiden Diakone Walter Bachhuber aus Regensburg und Janusz Szubartowicz sowie die vielen Gläubigen am Freialtar.

Abordnungen der Marianischen Männerkongregationen (MMC) bis aus Vohenstrauß, Speinshart, Mockersdorf, Ebnath und Kemnath/Stadt waren mit ihren Bannern zur 66. Männerwallfahrt angereist.

„Sie kommen direkt aus der Nachbarschaft“, begrüßte Pfarrer Götz die Blaskapelle Waldkirch. Unter der Leitung von Bernhard Träger eröffneten die Musikerin und ihre zehn Musikerkollegen mit dem „Wir ziehen zur Mutter der Gnade“ und erbauten mit ihrem Spiel die Pilger während des Festgottesdienstes musikalisch.

Scharf stellte in seiner Predigt sehr intensiv den Sonntag als den Tag dar, der Christus eigen sei. Sehr kritisch durchleuchtete er, welche Bedeutung der Sonntag für jeden einzelnen in der heutigen Zeit habe. „Der Rückzug der Gottesdienstbesucher und der profitorientierte Sonntag nimmt zu“. Gedenke, dass du den Sabbat heiligst sei ein Gebot Gottes. Der siebte Tag in der Woche, den Gott uns bewusst geschenkt habe, sei für die Gläubigen zur Feier des Gottesdienstes und durch Arbeitsruhe zur Erholung von Körper, Geist und Seele da. „Wer absichtlich den Gottesdienst versäumt begeht eine Sünde“. Am Sonntag solle kulturelles, familiäres und christliches Leben stattfinden. „Die richtige Mitte des Sonntags ist Christus“.

Die Lesung und Fürbitten sprach Landvolk Kreisvorsitzender Manfred Kellner aus Albersrieth.

Franz Voelkl

 

Die Bilder sind hier als Miniaturansicht
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(Foto: Franz Voelkl)

Die Bannerabordnungen aus
Vohenstrauß und Waldthurn
führten die Männerwallfahrt an




(Foto: Franz Voelkl)

die vielen Gläubigen beim Festgottesdienst