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29.09.2018
Bezirkskonvent 2018 des Bezirks IV Walhalla in Wiesent

„Wirklichkeit wird das Evangelium im Alltag! - Seid Männer des Glaubens in Rede und Tat!“

Am Samstag, den 22. September 2018 waren die Pfarrgruppen des Bezirks IV – Walhalla aus Donau­stauf, Bach, Wiesent, Brennberg/Frauenzell, Tegernheim und Arrach nach Wiesent zum Bezirkskonvent gekommen. In der Pfarrkirche wurde zunächst gemeinsam der MMC-Congregations-Rosenkranz gebetet. Ortsobmann Reinhold Bübl gestaltete als Vorbeter mit zusätzlichen Impulsen vom ehemaligen Pfarrer Hermann Blüml den Glorreichen Rosenkranz. Er wurde dabei unterstützt von Bezirksobmann Josef Zimmerer und Präfekt Peter Krikorka. Beim anschließenden Gottesdienst mit Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid und Ortspräses Pfarrer Franz Matik wurde der verstorbenen MMC-Sodalen gedacht. Die musikalische Gestaltung der Messfeier wurde von der Gruppe „Swimmy“ mit Marienliedern und Gospelsongs übernommen. Besonders das von Chorleiterin Barbara Saller vorgetragene Ave Maria von Franz Schubert bewegte viele Sodalen.

Beim Konvent der MMC-Gruppen im Gasthaus Liebl erfolgte die Begrüßung durch Ortsobmann Reinhold Bübl mit Grußworten von Präfekt Peter Krikorka, von Ortspräses Pfarrer Franz Matok und Bezirksobmann Josef Zimmerer.

Das Referat von Zentralpräses (ZP) Monsignore Thomas Schmid stand unter dem Thema „Maria, Königin des Friedens“, dem Jahresthema der MMC Regensburg. Zu Beginn überraschte der ZP mit einem Zitat aus Grimms Märchen: „Spieglein, Spieglein an der Wand ...“. Die Königin im Märchen stellt sich vor den Spiegel und befragt ihn, wer der Größte, Schönste sei. Ist das auch in unserer Kirche so? Kreisen wir um uns selber? So wichtig Strukturen und auch immer wieder Veränderungen in der Organisation der Kirche sind, es geht im Wesentlichen um den ehrlichen, innerlichen Glauben! Dieser Glaube sollte wie eine Glut im Herzen liegen und ggf. auch unter der Asche wieder zu finden sein. Man kann Kirche nicht machen; man muss sie sich schenken lassen. Dieses Geschenk ist „Gnade“. Deshalb sollten wir dienstbereit sein, dienst-mutig (abgeleitet von Demut) und damit in unserer Haltung im Geist Gottes Dienst leisten, damit Frieden herrscht in unseren Herzen und in der Kirche, die unsere Familie ist. Maria, die Königin des Friedens sollte dabei Vorbild für uns sein. „Entdeckt, dass ihr Christen seid, und entdeckt wieder die Glut unter der Asche“, so der Appell an die Sodalen. Diese Aufforderung, für den Frieden einzutreten bedeutet auch und gerade, über Gott zu reden, das Evangelium zu verkünden in Rede und Tat. Wirklichkeit wird das Evangelium im Alltag, sonst stimmt etwas nicht. Seid also Vorbild, überzeugende Christen, die Frieden „machen“, denn der Unfriede beginnt im Herzen. Habt den Mut, Männer des Glaubens zu sein! Mit all diesen mitreißenden Worten schloss der ZP sein Referat.

Mit einigen Terminhinweisen von Bezirksobmann Josef Zimmerer, einem Gebet und dem Segen wurde der Bezirkskonvent abgeschlossen.

Herbert Ettle, stellv. Bezirksobmann

 


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(Foto: Herbert Ettle)

v.r.n.l.: Ortsobmann Reinhold Bübl, Bezirksobmann Josef Zimmerer,
Präfekt Peter Krikorka und einige Sodalen mit den Bannerabordnungen beim Rosenkranzgebet




(Foto: Herbert Ettle)

Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid und Ortspräses Pfarrer Franz Matok