Aktuelles
 

12.10.2018
Bezirks-Rosenkranz des Bezirks IV
Walhlla in Brennberg

Bezirksrosenkranz vom Bezirk IV Walhalla der Marianischen Männer-Congregation am Freitag, dem 12.10.2018 in der St. Rupert Brennberg

Nach dem Einzug der Sodalen der Pfarrgruppen aus Tegernheim, Donaustauf, Bach, Wiesent, Wörth, Arrach und Brennberg mit den Bannern in die Pfarrkirche Brennberg wurde zunächst gemeinsam der Glorreiche Rosenkranz gebetet. Bei der anschließenden Gottesdienstfeier mit Pfarrpräses Jürgen Lehnen wurde der verstorbenen MMC Sodalen gedacht.

Der Konvent im Gasthaus zur Burg, welcher gut besucht war, begann mit der Begrüßung aller durch Ortsobmann Martin Weber. Als Ehrengast konnte er den Präfekten der MMC, Peter Krikorka begrüßen. Durch den Konvent führte Bezirksobmann Josef Zimmerer.

Nach dessen Grußwort und einführenden Worten zum Thema Rosenkranz stand ein sehr interessanter Vortrag mit Lichtbildern von Pfarrpräses Jürgen Lehnen zum Thema. "Maria in der Kirche, die Kunst, gestern und heute", auf dem Programm.

Der Glaube muss immer wieder aktualisiert werden, meinte der Pfarrpräses. In den biblischen Texten bei den Gottesdiensten kommt jeder immer wieder selber vor. Wir müssen sie nur in die heutige Zeit übertragen. Wie schaut es mit unseren Glaubensbildern aus? Haben wir eine Krise? Leben wir in der Vergangenheit? Alles drängende Fragen.

Die allermeisten Kirchen sind historische Kirchen, barocke Kirchen. Wir feiern Gottesdienst sozusagen in Museen. Wir sind aber keine barocken Menschen. Diese Kirchen sind als Kulturdenkmäler historisch wichtig. Auch die Kirchen in der Pfarreiengemeinschaft Altenthann/Brennberg/Frauenzell/Bruckbach gehören dazu. Eigentlich ein Widerspruch. Wo sind die Kirchen und Gotteshäuser des 20. Jahrhunderts, meinte fragend der Pfarrpräses, mit modernen Altären und moderner Ausstattung? In der Gotik hat man versucht, das barocke durch Übermalen oder Überputzen zu verbergen. Moderne Kirchen gibt es nur ganz wenige. Mit Bildern auf der Leinwand konnten die Sodalen die unterschiedlichen Stile sehen.

Die Marienstatuen, die Bilder und Gemälde zeigen meist Maria als artige Frau, als Königin mit Krone, als etwas Greifbares für das Volk. Sie sind meist 600 bis 700 Jahre alt. Ikonenbilder stellen das "Göttliche" dar, sie sollen ein Stück vom Himmel zeigen.

Moderne Ikonenmaler wie Peter Liebl wollen den Menschen Maria zeigen: Gott schaut auf mich wie auf den Bildern "Maria auf der Flucht nach Ägypten", "die Frau mit den 2 Monden", "die Mutter mit einem Kind auf dem Schoß" sollen uns sagen: Ich begegne Gott.

Frau Julia Kram, geb. 1978 will in Bildern neue Wege im Glauben gehen, welche teilweise provokant sind. Von ihr stammt auch das Bild von einer Frau (Maria) mit weißem Schleier, welche kein Kind (mehr) im Arm hält. Das Kind ist weg, es ist verschwunden. Der Gottessohn ist abhandengekommen. Es kann für die heutige Zeit interpretiert werden: der Glaube, die Gläubigen verschwinden immer mehr. Oder ein noch nicht erfüllter Kinderwunsch für junge Ehepaare, die vergeblich auf ein Kind hoffen. Vielleicht auch der Verlust eines Kindes, eines geliebten Menschen und noch vieles andere mehr kann es uns sagen. Jeder kann es für seine Situation interpretieren. Diese Gedanken haben mit unserem heutigen Leben zu tun. Bilder und Fotographien sind ein Stück unseres Glaubens. Die Kirche lebt mit den Veränderungen, es gibt keinen musealen Glauben. Der Glaube steht im Spannungsfeld der Menschen, der Gläubigen, der Kirche und deren Verkündigern. Er will dem Menschen von heute etwas sagen und soll an die nächste Generation weitergegeben werden. Glaube braucht den anderen Menschen, was in der heutigen Zeit mit den Handys kaum mehr gelebt wird.

Anschließend war Zeit für Diskussion, Wünsche und Anregungen. Zum Schluss wurden noch die anstehenden Termine durch Bezirksobmann Josef Zimmerer bekannt gegeben:

* für Donnerstag, den 8. November lud er zum traditionellen Rosenkranzgebet des Bezirk IV in St. Wolfgang in Regensburg ein.

* es finden im nächsten Jahr wieder ein Familienkreuzweg, eine Bezirksmaiandacht, ein Bezirkskonvent, ein Bezirksrosenkranz und das Rosenkranzgebet in St. Wolfgang statt.

*  als Termin für die Bezirksmaiandacht im nächsten Jahr ist der 17. Mai 2019 in Brennberg schon festgelegt. Nach dem Dank von Obmann Martin Weber an alle für die gute Beteiligung, einem Gebet und dem Segen durch Pfarrpräses Jürgen Lehnen ging der harmonische Konvent zu Ende.

Nach dem Dank von Obmann Martin Weber an alle für die gute Beteiligung, einem Gebet und dem Segen durch Pfarrpräses Jürgen Lehnen ging der harmonische Konvent zu Ende.

Josef Zimmerer, Bezirksobmann

 


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(Foto: Martin Weber)

vorne links: Bezirksobmann Josef Zimmerer, vorne rechts: Präfekt Peter Ktikorka,  dahinter  Bannerabordnungen des Bezirks IV



(Foto: Martin Weber)

die Bannerabordnungen des Bezirks IV
beim Kirchenauszug



(Foto: Martin Weber)

die zahlreich teilnehmenden Sodalen beim Konvent im Gasthaus zur Burg mit Pfarrpräses Jürgen Lehnen