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19.01.2019
Bezirkskonvent des Bezirks V Donau Ost in Barbing

 Als erster der zwölf in der Diözese Regensburg beheimateten Marianische Männer-Congregations (MMC)-Bezirke hielt der Bezirk V Donau-Ost zum Jahresanfang seinen jährlichen Bezirkskonvent ab.

Rund 70 Sodalen aus den Pfarrcongregationen Barbing, Geisling, Illkofen, Obertraubling, Pfatter, Sarching und Wolfskofen folgten mit ihren Bannern der Einladung in die Pfarrei Barbing. Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid, Bezirkspräses Pfarrer Dr. Jean-Rene Mavinga Mbumba und Pfarrpräses Stefan Wissel zelebrierten die Heilige Messe, die vom Männerchor Barbing musikalisch umrahmt wurde.

Seit mehr als 450 Jahren gibt es die Marianische Männercongregation (MMC). Diese vom Jesuitenpater Jean Leunis im Jahre 1563 errichtete kirchliche Vereinigung hatte viele Höhen und Tiefen. Die Mitglieder heißen Sodalen und sind ein Zusammenschluss von Männern, die gestützt auf die Gemeinschaft bewusst ihr Leben nach dem christlichen Glauben in der Katholischen Kirche gestalten. Sie stellen sich bei diesem Bemühen unter den Schutz der Gottesmutter Maria. Die MMC Regensburg ist in 12 Bezirke gegliedert und ferner in die einzelnen Pfarrcongregationen, die von Priestern als Bezirks- beziehungsweise Pfarrpräses und Bezirks- beziehungsweise Pfarrobmännern betreut werden. Für die Sodalen der MMC des Bezirks V Donau Ost, war am vergangenen Samstag der Bezirkskonvent anberaumt. Um 9 Uhr luden die Glocken der Pfarrkirche Barbing, die die Heiligen Martin geweiht ist, zum feierlichen Gottesdienst. Bereits kurz zuvor zogen die Bannerträger der Pfarreien Obertraubling, Barbing, Sarching, Illkofen, Wolfskofen, Geisling und Pfatter ins Gotteshaus. Den feierlichen Gottesdienst zelebrierte H.H. Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid, Pfarrer Dr. Jean-Rene Mavinga Mbumba und Pfarrpräses Stefan Wissel, der vom Männerchor Barbing unter der Leitung von Thomas Spreiter musikalisch umrahmt wurde.

Schon in seiner beeindruckenden Predigt ging Zentralpräses H. H. Monsignore Schmid und ermahnte, dass man das Bewusstsein für die Sprengkraft des Evangeliums verliere. Gott sei da, im Hier und Jetzt und sei ein gegenwärtiger Gott für die jetzige Zeit, so der Geistliche. „Wir sind kein Traditionsverein. Wir betreiben Heimatpflege im Aktualisieren dessen, was wir aus der Geschichte mitgebracht haben. Es ist an der Zeit, in unserer Kirche, dass wir endlich die Herzen aufmachen, sonst machen wir immer mehr Türen zu. Wir müssen die Bequemlichkeit im Glauben endlich wieder aufgeben, wach bei den Dingen bleiben und betend begleiten und man kann von guten Erfahrungen erzählen und denen erzählen, die sie heute zu neuen Erfahrungen machen sollen. Das dürfen wir nicht aufgeben, das dürfen wir nicht vergessen. Sonst hören wir den Gruß Gottes überhaupt nicht mehr“, appellierte Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid. Er mahnte, dass man angesichts seines Glaubens nicht verschlossen sein dürfe, sondern für seinen Glauben eintreten und ihn nach außen tragen müsse, dabei gehe es auch um Erfolg und Gewinn. Ein besonderes Zeichen des Gewinns sah er in dem 14-jährigen Benedikt Ebner, dem jüngsten Sodalen der MMC Pfatter, der das Banner in der Kirche trug.

Beim anschließenden Bezirkskonvent im Pfarrsaal Barbing war es Pfarrobmann Hans Wolf eine große Freude, neben Zentralpräses Monsignore Schmid und Bezirkspräses Pfarrer Dr. Mavinga Mbumba auch den Bezirksvorsitzenden Alois Eichinger sowie MMC-Assistent Anton Frischholz und die zahlreichen Sodalen des Bezirks V Donau Ost begrüßen zu dürfen. Ein besonderer Gruß galt auch dem Bürgermeister der Großgemeinde Barbing Hans Thiel, selbst seit vielen Jahren ein treuer MMC-Sodale.

Grußworte entrichtete im Anschluss auch der Bezirksvorsitzende Alois Eichinger, die allesamt die beeindruckende Predigt des Zentralpräses lobten. „Am Ende hätte er fast applaudiert“, so Eichinger, der die Sodalen ermunterte dies nun im Pfarrheim nachzuholen. Für Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid war es fast ein „Heimspiel“, denn er hat im Pfarrhaus Sarching, das zur Pfarreiengemeinschaft gehört, seine Heimat. In seinem anschließenden Vortrag ging er erst auf das Jahresthema „UN-verschämt empfänglich bleiben“ ein, das bereits in der Predigt thematisiert wurde.

In diesen feierlichem Rahmen rückten nach einem Imbiss einzelne Personen in den Mittelpunkt die seit vielen Jahren der MMC die Treue halten. Nicht alle konnten ihre Ehrungen persönlich entgegennehmen. Bezirksvorsitzender Alois Eichinger aus Pfatter nahm die Ehrungen und Zentralpräses H. H. Monsignore Thomas Schmid sowie Bezirkspräses Pfarrer Dr. Jean-Rene Mavinga Mbumba gratulierten.

Seit bereits 25 Jahren halten Franz Schiller (Pfatter), Anton Stadler (Geisling), Herbert Sailer (Obertraubling), Maximilian Völkl (Obertraubling), Josef Rieger Junior (Wolfskofen) und Ulrich Dirigl (Obertraubling) der MMC die Treue.

Für 40 Jahre treue Mitgliedschaft wurde Eduard Schmalzl (Obertraubling) geehrt.

Ein halbes Jahrhundert zählen Gerard Vilsmeier (Pfatter), Franz Josef Schaffer (Pfatter), Benno Zierer (Obertraubling) und Xaver Staudigl (Sarching) zu den treuen Sodalen.

Besonders würdigte man die langjährige Treue von Toni Peis (Obertraubling) und Georg Gattinger (Obertraubling) die seit bereits 60 Jahren treue Sodalen seien.

Christine Kroschinski

 

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(Foto: Christine Kroschinski)

die Sodalen des Bezirks V Donau Ost beim Kirchenzug, angeführt von den Bannerabordnungen


(Foto: Christine Kroschinski)

Zentralpräses Msgr. Thomas Schmid bei der Predigt und der jüngste Sodale der MMC Pfatter Benedikt Ebner


(Foto: Christine Kroschinski)


Im Rahmen des Bezirkskonvents wurden Sodalen für ihre Treue mit Urkunden ausgezeichnet. Es gratulierten Bezirksobmann Alois Eichinger (links) Bürgermeister Hans Thiel und Zentralpräses Msgr. Thomas Schmid
 (3. U. 4. Von links) sowie Bezirkspräses Pfarrer Dr. Jean-Rene Mavinga Mbumba (5. Von rechts) und MMC Assistent Anton Frischholz (rechts)