Aktuelles

24.03.2019
Steinkreuzweg des Bezirks IV Walhalla
in Tegernheim

Kreuzweggebet im Zeichen der Neuevangelisierung

Am 3. Fastensonntag 2019 waren etwa 50 Betende unterwegs, um den Steinkreuzweg zwischen Donaustauf und Tegernheim zu gehen. Neben den Pfarrgruppen und deren Familienangehörigen des MMC-Bezirks IV – Walhalla aus Bach, Brennberg/Frauenzell, Donaustauf, Tegernheim sowie Wiesent und dem Bezirkspräses Pfarrer Andreas Kuniszewski waren auch viele Gläubige aus Tegernheim gekommen.

Das warme Frühlingswetter passte auf der einen Seite vermeintlich nicht zum Leiden Christi, das in den Kreuzweggebeten meditiert wird. Da jedoch der steinerne Kreuzweg erst mit der 15. Station (Auferstehung) bei der Nepomukkapelle endet, kam auf der anderen Seite durch den Sonnenschein die Freude an die Vorausschau auf das nahende Osterfest zum Ausdruck. „Denn unser Lebensweg wird nicht beim Tod stehen bleiben – ein Stein kommt ins Rollen – über das Kreuz Christi ‚INRI‘chtung Auferstehung“, so ein Zitat aus den eigens für den Steinkreuzweg erstellten Meditationstexten von Ortsobmann Herbert Ettle. Auf einem etwas längeren Wegstück zwischen der 14. und der 15. Station beteten die Gläubigen Fürbitten zu Maria, dem Stern der neuen Evangelisierung.

Nach dem Kreuzweg fand im Gasthaus Federl/Scheck ein Konvent der MMC-Ortsgruppen statt. Bezirkspräses Pfr. Kuniszewski sprach zur Notwendigkeit der Neuevangelisierung der Kirche. Ausgangspunkt ist die Krise der Kirche, die in großen Teilen selbst verursacht wurde. Auch der „ideologische Kampf“ in der Gesellschaft zwischen liberalen und konservativen Kräften spiegelt sich in der Kirche entsprechend wider. Die Kirche samt ihrer Hirten lässt sich so von diesen Themen treiben, dass der Auftrag Christi, die Verkündigung des Evangeliums als wesentlicher, primärer Auftrag immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird. Dieser Trend muss gestoppt und umgekehrt werden. Deshalb sind die verschiedenen Initiativen wie die Missionarische Pastoral im Bistum Regensburg oder das Missions-Manifest führender Katholiken zu begrüßen und zu unterstützen. Aber auch jeder einzelne Katholik muss seinen Teil dazu beitragen. Wichtig bei allen Bemühungen ist das Gebet, denn wir können ohne die Hilfe unseres Gottes selbst nichts erreichen. Deshalb wurde auch zum Schluss des Konvents Maria, die Mutter des lebendigen Evangeliums um ihre Hilfe gebeten, dieses Anliegen bei ihrem Sohn Jesus Christus vorzubringen.

Herbert Ettle, berufener Consultor

 


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(Foto: Herbert Ettle)

Bezirkspräses Pfr. Kuniszewski sowie die Bannerabordnungen beim Holzkreuz am Beginn des Steinkreuzweges